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Pressemitteilungen
DGB 10.
Dezember 2007 Unter diesem Titel veranstaltete der DGB - Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt in Hannover eine Bildungskonferenz, an der ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Gewerkschaften und Verbänden, Institutionen sowie aus dem Schulbereich teilnahmen.
In den drei daran anschließenden Foren wurden zu den Bereichen - Elementarbereich referiert und diskutiert. Im Forum 1: Auf den Anfang kommt es an - Weichenstellung im Elementarbereich Das Forum 2: Eine gemeinsame Schule für alle! Chancengerechtigkeit durch Individualisierung , in dem Prof. Dr. Ulrich Herrmann, Tübingen, referierte, befasste sich intensiv damit, dass in Deutschland das öffentliche staatliche Schulwesen entgegen seinem Auftrag in der Länderverfassung eine Quelle und ein Stabilisator sozialer Ungleichheit ist, dass aber eine gemeinsame Schule für alle nach den herkömmlichen deutschen Vorstellungen und Erfahrungen mit Gemeinschafts- bzw. Gesamtschulen das Problem nicht behebe. Nach seiner Auffassung hat eine gemeinsame Schule für alle, die das Gymnasium ersetzt, keine realpolitische Chance. Seine Option ist unter anderem, Abkehr von den Schulformen hin zur Ausgestaltung differenzierter Schulstufen.
Forum 3: Recht auf Ausbildung. Perspektiven des Dualen Systems war Thema des dritten Forums, in dem Prof. Dr. Martin Baethge, Soziologisches Forschungsinstitut an der Universität Göttingen, die Ergebnisse der von ihm miterarbeiteten Studie „Berufsbildung im Umbruch – Signale eines überfälligen Aufbruchs“ vorstellte. Das Gutachten betrachtet – so die Verfasser - die Entwicklung des deutschen Berufsbildungssystems konsequent unter bildungspolitischen, nicht allein – wie es der Tradition der Berufsbildungsberichterstattung entspricht – unter arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten. Thomas Ressel, IG Metall-Vorstand, Ressort Bildungs- und Qualifizierungspolitik, referierte zum Thema Modularisierung und den Vorstellungen von Politik, Arbeitgebern und Gutachtern und zur Position der Gewerkschaften dazu. Er stellte die im Innovationskreis geschlossene Vereinbarung: „Ausbildungsbausteine und die Position der IG Metall zu Kernberufen“ vor.
Im Anschluss an die Foren wurden in dem von Heike Stark moderierten Resümee Schwerpunkte aus den Foren vorgestellt, die Ergebnisse zusammengefasst und im Gespräch mit der Referentin und den Referenten für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Überblick über die Thesen, die Diskussion und die Ergebnisse gegeben. Die Bildungskonferenz wird dokumentiert und Anfang 2008 erscheinen. |
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