• Aktuelle Themen
• Tarifrunde 2013 (Länder)
• Änderungen Nds. Beamtengesetz
• Digitalisate
• Oberschule
• Neue Termine RSS-Feed

24.04.2012
Entlastung für Schulleiterinnen
und Schulleiter bringt kleine
Verbesserungenn

23.04.2012
Impulse für gute Arbeit, gleiche
Bildungschancen und starken
Sozialstaat fehlen


19.04.2012
Urheberrecht und Digitalisate:
Schulleiter werden erneut unter
Druck gesetzt


      weitere Meldungen lesen


Neues
Bezirks- und Kreisverbände
   

 

Pressemitteilungen GEW


10. Juli 2008
Regierung revidiert Absichten zum Abbau von Lehrerstellen


GEW vermisst Konzept zur Nachwuchssicherung


Wulff produziert Irritationen bei finanziellem Ausgleich des Arbeitszeitkontos

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt vermisst in den Beschlüssen der Haushaltsklausur der Landesregierung ein Konzept, mit dem genügend junge Lehrerinnen und Lehrer für die Arbeit in den niedersächsischen Schulen geworben und gehalten werden. „Die Regierung trägt die Verantwortung dafür, dass auch in Zukunft Absolventen aus den Hochschulen und junge Lehrkräfte in Nachbarländer abwandern.“ Damit dieser Skandal beendet wird, kündigt die GEW Aktionen im neuen Schuljahr an. Das Kabinett habe bei den Referendarstellen selbst die unzureichenden Pläne der Kultusministerin deutlich beschnitten.

Durchgesetzt habe sich die Kultusministerin bei ihrer Forderung nach dem Erhalt aller Lehrerstellen und der Ausweitung um jeweils 250 Stellen 2008 und 2009. „Ohne die erfolgreichen Proteste zum Arbeitszeitkonto wäre dieser Kabinettsbeschluss nicht zustande gekommen“, wertet der GEW-Chef. In der gesamten Legislaturperiode müsse bei den Einstellungen noch in erheblichem Umfang nachgebessert werden. Eine ehrliche Bilanz des tatsächlichen Stellenbedarfs müsse her. „Wer versucht, die fehlenden Stellen durch Mehrbelastung der Lehrerinnen und Lehrer auszugleichen, wird sich die Finger verbrennen“, warnt der GEW-Vorsitzende.

„Wulff und Möllring konnten es leider nicht lassen, Frau Heister-Neumann noch eine Kopfnuss zu verpassen.“ Entgegen der Zusage, dass der finanzielle Ausgleich für das Lehrerarbeitszeitkonto 2008 erfolgt, sei nunmehr beschlossen worden, den Betrag in vier Raten zu überweisen. Ohne jede finanzielle Not produziere Wulff neue Irritationen über die Glaubwürdigkeit der Regierungsaussagen. Dieses Vorgehen konterkariere die außerordentlich zuverlässige und zügige Genehmigung der Anträge zum Lehrerarbeitszeitkonto, für die sich Eberhard Brandt beim Kultusministerium und der Schulbehörde ausdrücklich bedankt.




   
   
 GEW Niedersachsen   •  Berliner Allee 16   •  30175 Hannover  •  Tel. 0511 - 338040  •  Fax 0511 - 3380446