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24. Januar 2008
DGB fordert die Wähler auf, Parteien auf ihre Arbeitnehmerfreundlichkeit zu überprüfen


Niedersachsen braucht eine soziale und ökologische Wende

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, die am kommenden Sonntag zur Wahl stehenden Kandidaten an ihrer Haltung gegenüber gewerkschaftlichen Positionen zu messen. DGB-Landeschef Hartmut Tölle sagte: „Niedersachsen braucht eine Politik, die gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit schafft. Niedersachsen braucht eine Regierung, die eine soziale und ökologische Wende einleitet, Bildung stärkt und Privatisierungen stoppt. Wir fordern die Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen auf, die Kandidatinnen und Kandidaten daran zu messen.“

Eine aktuelle Befragung der Spitzenkandidaten von CDU, FDP, SPD, Grünen und Linkspartei bietet einen Überblick über deren Haltung zu den DGB-Forderungen. Die Antworten von Christian Wulff, Wolfgang Jüttner, Philipp Rösler, Ursula Helmhold und Manfred Sohn auf die DGB-Fragen sind zu finden unter www.niedersachsen.dgb.de/index_html.

Unter dem Motto „Niedersachsen hat mehr verdient! Gute Arbeit. Soziale Gerechtigkeit“ hatte der DGB bereits im September 2007 seine Anforderungen an eine neu zu wählende Landesregierung vorgestellt:

- für Mindestlöhne nicht unter 7 Euro 50
- für sichere Arbeitsplätze durch Investition und Innovation
- für ein wirksames Vergabegesetz
- für mehr Ausbildungsplätze
- für eine lange gemeinsame Schulzeit
- für die Abschaffung von Studiengebühren
- für Lernmittelfreiheit
- für starke Öffentliche Dienste
- für mehr Mitbestimmung in der Arbeitswelt
- für aktiven Klimaschutz
- für mehr Gleichberechtigung
- für ein tolerantes und sicheres Niedersachsen


Ausführlich erläutert sind die Forderungen unter www.niedersachsen.dgb.de/themen/landespolitik/landtagswahl2008/index_html


 

   
   
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